Chlorallergie: Vorbeugung

Verzicht auf Schwimmbad nicht immer notwendig.

Im Sommer locken die zahlreichen Schwimmbäder mit einem schnellen Sprung ins kühle Nass, kaum jemand würde darauf freiwillig verzichten.


Vorsorgliche Einnahme von Antihistaminika.
Antihistaminika sind das Mittel erster Wahl, wenn es um die Prävention einer allergischen Reaktion geht. Ein Nachteil dieser Medikamente liegt darin, dass sie starke Nebenwirkungen haben können, eine davon ist Müdigkeit, die sehr häufig auftritt. Es ist durchaus unglücklich, wenn es während dem Schwimmbadbesuch aufgrund der Medikamente zu starker Müdigkeit kommt, denn dann stellt das Wasser eine Gefahr für den Betroffenen dar. Dieses Risiko kann man umgehen, wenn die Medikamente bereits am Vorabend vor dem geplanten Schwimmbadbesuch eingenommen werden.


Bei leichten Allergien hilft Anti-Chlor-Seife.

Es gibt spezielle Anti-Chlor-Seifen und entsprechende Shampoos, die speziell darauf ausgelegt sind, Restbestände von Chlor vom Körper zu waschen. Solche Seifen und Shampoos sind für Menschen mit einer leichten Allergie geeignet, die dennoch nicht auf den Spaß im Chlorwasser verzichten möchten. Es ist ratsam, dass sich Allergiker unmittelbar nach dem Schwimmbadbesuch mit den entsprechenden Produkten alle Chlorbestandteile restlos vom Körper waschen.


In schlimmen Fällen kann Kortison notwendig sein.
Handelt es sich um eine schwere Form der Chlorallergie und es kam dennoch zum Kontakt mit Chlor, ist meist eine Behandlung beim Arzt unumgänglich. In diesem Fall wird Kortison gespritzt, welches eine Verengung der Atemwege verhindern soll. Das Risiko bei einer schweren Chlorallergie besteht darin, dass sich die Atemwege so stark verengen, dass der Betroffene unter akuter Atemnot leidet. Es ist dringend zu empfehlen, dass bei einem allergischen Anfall mindestens 48 Stunden ärztliche Kontrolle erfolgt, um Folgeschäden auszuschließen.